Chicago
Kaiser(in)
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Hallo liebe Mitfans,
was für ein toller Tag in Minden, gestern. Das Wetter nicht zu heiß, ohne Stau und mit Klimaanlage ( im Auto ) schon am Nachmittag nach Minden.
Ja,...das Bahn fahren sollte ich lassen , so die Aussage einiger Fans.
Da die Straße am Bunker gesperrt war, stand dort ein Bike nach dem anderen aufgreit, wie auf einer Perlenschnur. Allein die vielen Harley's waren eine echte Augenweide.
Das Gelände am Bunker war nicht sehr groß, gerade mal Platz für 2 Bierstände, einen Tattoo-Stand, Spanferkel und Bratwurstbude. Eine Hebebühne mit Sofa vervollständigte das Szenario.
Der Bunker selbst ist eher ein Schlauch aus Backsteinwänden mit gewölbter Decke. Sehr lang und sehr schmal. 6 Leute nebeneinander und die erste Reihe war voll.
Bis 22.00 Uhr saßen wir draußen und genossen den lauen Sommerabend. Als wir dann in Bunker kamen, ging gerade der Aufbau los. Alles sehr hektisch und viel zu eng. Jeder stand jedem im Wege. Ohne Soundcheck und pünktlich um 23.00 Uhr ging es dann los. Hier mal die Setlist:

Die lange Bar die sich über die ganze linke Seite des Bunkers erstreckte wurde von 4 Tabledance Girls in Beschlag genommen, die das gesamte Konzert mit performten. Etwas nervig waren die vielen Fotografen ( 4-5 ) die uns ständig vor der Nase standen.
Sweety hielt es dann bei "Paranoid" auch nicht mehr auf der Bühne, er wechselte auf die Bar. Als Randy dann "Seasons in the Sun" anspielte kletterte Sweety, wie schon so oft bei der dritten Strophe von der kleinen Bühne um ein Tänzchen zu wagen. Tja, diesmal war ich die Auserwählte... wie nett
Bei Tobi's Drummsolo gab es eine heftige Rückkoplung, die Randy rettete, indem er Gitarren und Verstärker abstelllte und eins der Mikrofone mit von der Bühne nahm. Zum Schluß wurde nicht "Lady in Black" + "Rock'n'Roll over the world" gespielt, sondern Sweety hat Lust auf "Sweet Jane" und "Hot Love". Bei diesen letzten Songs wurde die Band von den Tabledance Girls auf der Bühne unterstützt. Um 1.15 Uhr war dann leider schon Schluß.
Alles in allem ein sehr gelungenes Konzert mit außergewöhnlichen Überraschungen in einer außergewöhnlichen Umgebung.
Sehr durchgeschwitzt, durstig und müde verließen wir den Bunker und um 2.30 Uhr dann auch Minden. Über die leere Autobahn ging es zügig nach Hannover.
Wieder mal ein richtig schöner Tag mit vielen Fans aus nah und fern und auch mal Zeit sich über Gott und die Welt zu unterhalten. Auch wenn ich heute ein wenig müde bin, es hat sich ..."wie immer" gelohnt.
LG und laßt es Euch bis zum Maschseefest gut gehen.
Hoffe Euch alle da zu sehen.
Moni
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HP-Chicago
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18.07.2010 20:42 |
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Chicago
Kaiser(in)
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| Mindener Tageblatt vom 19.07.2010 |
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Wenn Harleys vorm Bunker in Reihe parken
"Trez Hombrez" und "Sweety Glitter" spielen zum zehnjährigen Bestehen der Musikkneipe / 25 Jahre "Free Eagles"
VON FRANK KRAUSE
Minden (fkr). Mit einer Riesenparty konnte Jörg "Monte" Klein mit seinem Team auf das zehnjährige Jubiläum des "Bunkers" zurückblicken. Dafür war eigens der Königswall für den Durchgangsverkehr gesperrt: Er diente als Motorrad-Parkplatz. Stilecht dominierte die Marke Harley Davidson.
Das Programm startete bereits am Samstagnachmittag mit einigen Livebands auf der Bunkerbühne, wie Mean Service, der Dugoutgang, Dezibel Devils oder Big Bungle. Auf dem Vorplatz gab es Stände mit Bier, Bratwurst und Spanferkel am Spieß für das leibliche Wohl.
Der Besucherandrang war groß, und da der "Free Eagles MC Minden" sein 25-jähriges Bestehen feierte, kamen noch Gäste befreundeter Motorradclubs aus der näheren und weiteren Umgebung hinzu. die Stimmung war familiär, locker und ungezwungen.
Als absolute Highlights traten am Abend die ZZ Top Coverband "Trez Hombrez" und die Seventies-Glamrock-Ikonen "Sweety Glitter and the Sweethearts" auf. Die Hamburger Band "Trez Hombrez" besteht aus Sebastian Neudecker an der Gitarre, Tobbi Schwarz am Bass und Felix Kratzer an den Drums. Benannt nach dem dritten Studioalbum ihrer texanischen Vorbilder spielen sie deren trockenen, erdigen Bluesrock geradezu perfekt. Der basslastige Groove bringt das Bunkergewölbe mit Songs wie "My heads in Mississippi", "Cheap sunglasses", "Gimme all you loving", oder "Sharp dressed man". Erst nach den Zugaben "La Grange" und "Tush" ließ das begeisterte Publikum die drei mit Bart und "Stetson" von der Bühne.
Mit schrillen Outfits, Schlaghosen, Plateauschuhen und bunten Perücken entführte die Braunschweiger Band "Sweety Glitter and the Sweethearts" die sehr zahlreichen Zuschauer in die Zeit des Glamrock der wilden Siebzigerjahre. Hierzu gehörten Stücke von Slade, Kiss, Queen, Uriah Heep, The Sweet und vielen anderen. "My Sharona", "Ballroomblitz", "Black Betty" fehlten ebenso wenig wie "Let´s stick together" und "Lady in Black". Das Spiel, die Kostüme und die Posen der Musiker war so authentisch, dass man sich tatsächlich in die damalige zeit zurückversetzt fühlte. Schon oft standen "Sweety Glitter and the Sweethearts" als Support bei Konzerten mit ihren großen Vorbildern gemeinsam auf der Bühne.
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LG Moni
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HP-Chicago
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19.07.2010 22:29 |
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